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Baugeschichte

Die romanische Kapelle, um 1100 n. Chr.


Bei den Renovierungs- und Umbauarbeiten im Jahr 1969 wurden im Chor und im Hauptraum der Kirche das vollständig erhaltene Fundament eines Vorgängerbaus ergraben. Diese Fundamente aus Feldstein stammen vermutlich von einer Kapelle, die in den Anfang des 12. Jahrhunderts datiert wird, also in die Zeit der Romanik.
Diese Kapelle hatte einen rechteckigen Grundriß (5,05 Meter x 7,25 m) und an der Ostseite eine halbrunde Apsis. Leider gibt es von diesen Grabungsbefund keine fotografische Dokumentation und es konnten aus Zeit- und Geldmangel keine gründlicheren Grabungen vorgenommen.
Eventuell gab es schon in dieser Saalkirche ein Gewölbe: eine Mitarbeiterin des Denkmalamtes in Marburg identifizierte damals im Grabungsschutt Steine als Teil eines Gewölbes.


Grundriß der Hausener Kirche, aufgenommen 1969, rot eingezeichnet: die ergrabenen romanischen Fundamente aus der Zeit um 1100




links: Blick in das Kirchenschiff während der Ausgrabungen. rechts: Das vollständig erhaltene Skelett aus der Apsis aus dem 18. Jh.
Fotos: Brunck, Gießener Allgemeine Zeitung


Bei den Ausgrabungen wurden in der Apsis zwei teilweise erhaltene Skelette und ein vollständig erhaltenes Skelett gefunden, deren Bestattung in die Zeit um 1720 datiert wird. Ein Artikel in der Gießener Allgemeinen Zeitung ist eines der wenigen dokumentarischen Zeugnisse dieser Funde.
»Artikel in der Gießener Allgemeinen Zeitung vom 12.11.1969 (PDF, 1 MB)




»Vom 13. Jahrhundert bis 1935



Zusammenstellung: Sabine Scheele


Modell der romanischen Kapelle

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